Spontane Demonstration von Landwirten vor dem Landtag in DÜsseldorf

Rund 700 Landwirte aus dem Rheinland und Westfalen äußerten lautstark ihren Unmut darüber, dass die NRW-Landesregierung den in Berlin zwischen der Bundesregierung und dem Bundesrat ausgehandelten Kompromiss nachträglich zuungunsten der Landwirtschaft verändern will.

Die von Ministerpräsidentin Kraft und Minister Remmel geforderte zusätzliche Verringerung der Stickstoffmenge aus Wirtschaftsdünger (Mist, Gülle, Jauche) pro ha hätte zur Folge, dass die Tierhalter entweder ihre Bestände abstocken oder weitere Ausbringflächen benötigen. Insbesondere die kleineren, flächenarmen Betriebe geraten dann noch mehr in Bedrängnis. „So sieht staatlich verordnetes Höfesterben aus“, kommentiert Hubertus Fehring.