Mitten in Deutschland, in einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften, liegt der Kreis Höxter mit seinen zehn Städten. Mit einer Fläche von 1.200 Quadratkilometern und ca. 144.000 Einwohnern gehört er zu den flächengrößten Kreisen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Angrenzend an die Nachbarländer Niedersachsen und Hessen, umfasst er das landschaftlich reizvolle Weserbergland zwischen der Weser und dem Naturpark Solling-Vogler im Osten, der Diemel im Süden, dem Naturpark Eggegebirge / südlicher Teutoburger Wald im Westen sowie dem Lipper Bergland im Norden. Dort findet sich mit 496 Metern der Köterberg, der als Treffpunkt bei Motorradfahrern bereits Kultstatus genießt.

Der Kreis entstand auf Grund einer Gebietsreform am 1. Januar 1975 durch Zusammenlegung des bisherigen Altkreises Höxter mit dem ehemaligen Kreis Warburg. Er deckt sich weitgehend mit dem Oberwaldischen Distrikt des ehemaligen Fürstbistums Paderborn und dem ehemaligen Fürstbistum Corvey.

Bildung

Der Kreis Höxter kann eine vielfältige Bildungslandschaft aufweisen. Alle Städte verfügen über Grund- und Hauptschulen und fast alle auch über eine Realschule. Die Städte Bad Driburg, Beverungen, Brakel, Höxter, Steinheim und Warburg sind Standorte für Gymnasien. Zudem sind in Brakel, Höxter und Warburg berufsbildende Schulen angesiedelt.
Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat einen Stadtort in Höxter mit den Fachbereichen Umweltingenieurwesen und angewandte Informatik, sowie Landschaftsarchitektur und Umweltplanung. Ein weiterer Standort befindet sich in Warburg, der die Fachbereiche Elektrotechnik, Maschinentechnik, Mechatronik, Produktionstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen beinhaltet.

Wirtschaft

Der Kreis Höxter verfügt über einen starken Mittelstand, eine hohe Anzahl an Handwerks-, Landwirtschafts- und Forstbetrieben und einen bemerkenswerten Dienstleistungsanteil.

Kultur

Das Kreisgebiet ist bereits seit der Steinzeit besiedelt. Zahlreiche Bodenfunde und erhaltene prähistorische Grab- und Befestigungsanlagen belegen dies eindrucksvoll. Erstmals schriftlich erwähnt wird das Land zwischen Eggegebirge und Weser mit den Sachsenkriegen Karls des Großen.
Kleine Dörfer mit alten Bauernhöfen, Städte mit ansehnlichen Bürgerhäusern, Klöster und Kirchen, stolze Burgen und prächtige Schlösser in einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft sind das allgegenwärtige Erbe einer wechselvollen Geschichte.