Bund stockt Soforthilfe für Flüchtlinge noch für dieses Jahr um zusätzlich 1 Milliarde Euro auf - Die knapp 2,2 Mio Euro für die Kommunen im Kreis Höxter müssen auch bei uns ankommen!

Auf dem Flüchtlingsgipfel am 24.09. von Bund und Ländern wurde ein wichtiges Maßnahmenpaket mit schnellen Finanzhilfen und langfristigen Konzepten zum Asylrecht beschlossen.

Das wird auch den Kommunen im Kreis Höxter helfen, die Herausforderungen der steigenden Flüchtlingszahlen zu meistern. Noch für dieses Jahr stellt der Bund eine weitere Milliarde Euro zur Versorgung der Flüchtlinge bereit - davon gehen 216 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen. Insgesamt fließen somit in diesem Jahr zwei Milliarden Euro vom Bund für die Unterbringung, medizinische Versorgung und Ernährung der Flüchtlinge an Länder und Kommunen. Ab dem kommenden Jahr will sich der Bund dann dauerhaft mit einer Pauschale von 670 Euro pro Asylbewerber für die Dauer des Asylverfahrens an den Kosten beteiligen.

Die zusätzlichen Finanzhilfen des Bundes allein für dieses Jahr sind eine immense Hilfe für die Städte im Kreis. ‑Umso wichtiger ist es, dass die Bundeshilfe jetzt auch da ankommt, wo sie dringend gebraucht wird: in den Städten und Gemeinden, fordert Hubertus Fehring. ‑Geld allein hilft aber nicht. Gerade in Nordrhein-Westfalen erleben wir an vielen Stellen ein Organisationsversagen der Landesregierung bei der Erfassung und Registrierung der Flüchtlinge.

StadtZusatzmittel 2015 v. 216 Mio. € f. NRW
Gesamt 2.161.245,69 €
Bad Driburg 278.079,32 €
Beverungen 205.835,97 €
Borgentreich 138.243,22 €
Brakel 254.068,21 €
Höxter 430.157,46 €
Marienmünster 79.608,55 €
Nieheim 99.614,41 €
Steinheim 190.934,49 €
Warburg 358.046,41 €
Willebadessen 126.657,65 €