Wie in der örtlichen Presse vom 01.10.2016 zu lesen war, gibt es ab 2017 ein landesweites Förderprogramm für Schulen. Allerdings wird die NRW.BANK unter dem Titel „Gute Schule 2020" in den Jahren 2017 bis 2020 das Fördervolumen von jährlich 500 Mio. € in Form von Darlehen zur Verfügung stellen. Es ist kein Programm der Landesregierung zur Sanierung von Schulgebäuden.

Förderanträge können Gemeinden, Kreise und Landschaftsverbände stellen. Die Fördermittel können grundsätzlich für alle Investitionen zur Sanierung, Modernisierung und den Ausbau der kommunalen Schulen in NRW einschließlich der digitalen Infrastruktur beantragt werden. „Es freut mich, dass unsere Schulen  mehr Geld erhalten und dass wir mit der NRW-BANK eine starke Förderbank haben, die die Defizite der Landesregierung ausgleicht, die über den Landeshaushalt nicht in der Lage war, unsere Schulen mit mehr Geld auszustatten", äußerte sich der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Hubertus Fehring am Rande der Plenarwoche in Düsseldorf. „Ich will auch deutlich machen, dass es mich ärgert, dass diejenigen Schulträger, besonders in den Großstädten, die jahrelang ihre Schulgebäude massiv heruntergewirtschaftet haben, nun über das Förderprogramm der Landesbank ihre Versäumnisse kaschieren können." Dass Ausrechnungen kursieren, wie viele vermeintliche Mittel auf Kommunen in NRW entfallen, entspricht nicht dem tatsächlich gefassten Beschluss des Verwaltungsrates der NRW-BANK. Laut diesem beträgt die Darlehenslaufzeit 20 Jahre mit einem tilgungsfreien Jahr und 20jähriger Zinsbindung. Fehring: „Die Antragstellung erfolgt auf dem gleich Weg wie die Beantragung von Kommunalkrediten."