„Nach derzeitigem Kenntnisstand konnte bisher kein Nachweis einer negativen gesundheitlichen Auswirkung durch Infraschall, wie er von Windenergieanlagen ausgeht, erbracht werden.“

Dies ist die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Antwort des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Hubertus Fehring, die er unter der Überschrift „Beeinträchtigt der Infraschall von Windenergieanlagen Menschen in Nordrhein-Westfalen?“ gestellt hatte.

Der Regierung sind weder Fälle gesundheitlicher Schädigung von Mensch und Tier durch Infraschall in Nordrhein-Westfalen bekannt, noch gäbe es gesundheitliche Risikogruppen, die besonders sensibel auf diese unter der Wahrnehmungsschwelle liegenden Wellen reagierten.

Die Infraschall-Pegel in der Umgebung von Windenergieanlagen liegen bereits im Nahbereich, d.h. bei Abständen zwischen 150 und 300m von der Anlage, deutlich unterhalb der menschlichen Hör- bzw. Wahrnehmungsschwelle. Weitere Abstände von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung lassen sich daher nicht mit Infraschall-Wirkungen begründen. Dies wird von der bisherigen Rechtsprechung bestätigt.

„Ich hoffe, dass die wissenschaftlich gesicherten Aussagen des Umweltbundesamtes zur Versachlichung der Diskussion beiträgt“, so Hubertus Fehring.