Angesichts der Regierungsverantwortung - in allen Weser-/ Werra- Anrainerländern regieren grüne Umweltminister/innen – aber vielleicht auch den aktuellen Umfragen geschuldet, wollen die Grünen endlich das Thema nicht mehr ideologisch lösen. Das ist für den Wirtschaftsstandort Hessen/ Thüringen eine erfreuliche Nachricht.

Dass die NRW-Grünen endlich auch den Bau der Nordseepipeline aufgegeben haben, zeugt von weiteren Erkenntnisfortschritten – dieses sture Festhalten am Leitungsbauprojekt hat allerdings dazu geführt, dass die technisch längst möglichen Lösungen im Verbundwerk Werra nicht schon vor Jahren begonnen wurden.

Für Kali und Salz war die 1 Mrd. € teure Fernleitung zur Nordsee nie eine echte Alternative, genauso wenig wie die „Oberweser-Fernleitung".

Hätten Rot und Grün im Land NRW schon vor Jahren die CDU-Forderung nach einer technisch möglichen Lösung der Salzabwässerproblematik unterstützt, wären wir heute einer ökologisch und ökonomischen Lösung viel näher und hätten für den Gewässerschutz etwas erreicht.